Im Folgenden findest Du eine Auflistung weiterer Behandlungsformen, in denen ich geschult bin. Einige von ihnen praktiziere ich in ihrer “Reinform”, andere sind eher ergänzende Maßnahmen, fließen mit ein oder inspirieren mich in meiner Arbeit. Letztendlich stellen sie alle den Pool dar, aus dem ich schöpfen kann wenn ich mit einem Klienten interagiere. Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) Mikropressur Golgi-Punkt-Schmerztherapie Thai Medical Massage Therapy (Nuad Sen) ARUN Conscious Touch Seiki Soho 

Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA)

Die   Yamamoto   Neue   Schädelakupunktur,   kurz   YNSA   ("Yamamoto   New   Scalp   Acupunkture"),   ist   eine   einfach   auszuführende und   schnell   wirksame   Regulationstherapie,   die   risikolos   und   vielseitig   einsetzbar   ist.   Bewährt   hat   sie   sich   v.a.   bei   akuten   und chronischen     Schmerzzuständen,     Beschwerden     am     Bewegungsapparat,     Kopf-schmerzen,     Tinnitus,     Neuralgien     oder neurologischen   Erkrankungen.   Grundlage   der   YNSA   sind   bestimmte   Somatotope   auf   der   Schädeldecke,   d.h.   abgegrenzte Areale,   die   den   gesamten   Körper   "im   Kleinen"   abbilden.   Diese   sog.   “YNSA-Punkte”   befinden   sich   auf   der   Stirnregion   (Yin- Punkte),   werden   aber   auch   in   einem   eigenen,   etwas   kleineren   Somatotop   auf   dem   Hinterhaupt   wiedergespiegelt   (Yang- Punkte). Meist genügt jedoch das Nadeln der Yin-Punkte völlig um den gewünschten Therapieerfolg zu erhalten.                     Die   YNSA   beschreibt   also   ein   abgeschlossenes   Mikrosystem   und   hat   mit   der   klassischen   Körperakupunktur   der   Traditionellen Chinesische   Medizin   (TCM)   erstmal   nichts   zu   tun.   Viellmehr   kann   sie   eher   als   energetische   Reflexzonentherapie   betrachtet werden.   Anders   als   die   Akupunkte   der   TCM,   die   immer   vorhanden   sind   (in   unterschiedlichen   Energiezuständen),   tritt   ein YNSA-Punkt   nur   auf   als   Reaktion   eines   pathologischen   Geschehens   in   dem   Körperbereich,   der   über   die   Somatopie   diesem YNSA-Punkt   zuzuordnen   ist.   Es   handelt   sich   bei   einem   YNSA-Punkt   meist   um   trophische   Störungen,   Verhärtungen   oder Verquellungen, die leicht ertastet werden können. Die   YNSA   wurde   von   dem   japanischen,   auch   in   den   USA   und   Deutschland   (Köln)   ausgebildeten   Chirurgen, Anästhesisten   und Gynäkologen   Toshikatsu   Yamamoto   emprisch   entwickelt.   Seit   den   70er   Jahren   lehrt   er   seine   Methodik   und   treibt   sie   immer weiter   voran.   So   findet   er   immer   wieder   neue   Zusatzpunkte   und   entdeckt   weitere   Somatotope,   wie   z.B.   an   der   Wirbelsäule,   am Brust- oder am Schambein, sowie die Hirnnervenpunkte, die auch eine Entsprechung zu den Meridianen aufweisen. Da   ich   es   in   meiner   Praxis   vorziehe,   nicht   invasiv   zu   arbeiten,   durchsteche   ich   die   YNSA-Punklte   nicht   mit   Nadeln,   sondern stimuliere    sie    durch    eine    Form    der    Mikropressur ”    oder    aktiviere    sie    mit    dem    Monolux    Pen    (monochromatisches Lunineszenslicht  nach oben

Mikropressur

Die    Mikropressur,    wie    sie    Dr.    Dieter    Heesch    lehrt,    kann    angesehen    werden    als    “Akupunktur    ohne    Nadeln”    oder    als “homöopathische   Form   der   Reflex-herapie”.   Sie   geht   davon   aus,   dass   es   für   die   erfolgreiche   Stimulation   eines   Akupunktes nicht   notwendig   ist,   ihn   zu   durchstechen.   Vielmehr   ist   es   sogar   effektiver,   den   Reiz   so   gering   wie   möglich   zu   halten,   gemäß   der Arndt-Schulz’schen   Regel   “Je   geringer   der   Reiz,   desto   stärker   die   Wirkung”.   So   begnügt   sich   die   Mikropressur   mit   einer kurzen,   leichten   aber   punktgenauen   Berührung   der   Haut   mittels   eines   spitzen   Therapiestiftes   (leerer   Kugelschreiber,   Golf-Tee, Reha-Pointer   o.ä.)   -   gewissermaßen   ein   sanftes   Betupfen   des   Punktes.   Dadurch   wird   eine   Reiz-überflutung   ausgeschlossen (v.a. sollte Schmerz vermieden werden) und der Organismus kann zielgerichtet auf die “reine Information” reagieren. Vor   allem   in   den   neueren   sog.   Mikroakupunktsystemen   (MAPS)   wie   etwa   der   Ohrakupunktur   nach   Nogier   (Auriculotherapie), der   Yamamoto   Neuen   Schädelakupunktur   (YNSA   )    oder   der   Koreanischen   Handakupunktur   (Su   Jok   oder   Koryo   Sooji   Chim) kann die Mikropressur als Alternative zur Nadelung herangezogen werden. Dabei   schlägt   sie   den   Bogen   von   der   Akupunktur   zur   Manualtherapie.   Denn   nicht   nur   Akupunkte   oder   Reflexzonen   können damit   angegangen   werden,   sondern   auch   muskuläre   Triggerpunkte,   druchempfindliche   Tenderpoints,   Narben   und   Gelosen aller Art sind so therapierbar. Alles pathologisch Verhärtete kann durch eine Mikropressur gelöst werden. nach oben

Golgi-Punkt-Schmerztherapie

Golgi-Punkte     sind     bestimmte     Bereiche     in     den     Muskelsehnen,     in     denen     spezielle     Spannungsrezeptoren     (”Golgi- Sehnenorgane”,    benannt    nach    ihrem    Entdecker    Prof.    Camillo    Golgi)    lokalisiert    sind.    Durch    sie    erhält    das    zentrale Nervensystem   (ZNS)   Informationen   über   den   Spannungszustand   der   einzelnen   Muskeln.   Sollte   der   registrierte   Wert   zu   hoch sein,    so    dass    eine    Verletzung    der    anatomischen    Strukturen    folgen    könnte,    reagiert    das    ZNS    mit    einer    reflektorischen Entspannung dieser Muskeln (”autogene Hemmung”). Dieser    physiologische,    willkürlich    nicht    steuerbare    Schutzmechanismus    wird    mit    dieser    Behandlungsweise    therapeutisch genutzt,    indem    über    relativ    kräftigen    und    anhaltenden    Druck    auf    die    Golgi-Punkte    das    ZNS    dazu    angeregt    wird,    den entsprechenden     Muskel     zu     entspannen     und     gleichzeitig     seinen     Gegenspieler     zu     aktivieren.     So     können     gestörte Muskelspannungsverhältnisse gewissermaßen umprogrammiert und neu ausjustiert werden (”neuromuskuläre Akupressur”). nach oben

Thai Medical Massage Therapy

Diese   aus   der   indischen   Yoga-Tradition   hervorgegangene   Massage   (thail.:   Nuad)   zeichnet   sich   aus   durch   eine Verbindung   von   rhythmischer   Akupressur   und   Dehnungspositionen.   die   Thai   Yoga   Massage   orientiert   sich   dabei weniger    an    der   Anatomie    als    vielmehr    an    den    Energiekanälen    (Sen),    über    die    unser    physischer    Körper    in Verbindung   steht   mit   seinen   Energiekörpern   und   somit   zur   universellen   Lebenskraft   (Prana).   Ursprünglich   von buddhistischen Tempelmönchen   ausgeübt,   um   den   Körper   für   die   ausgiebigen   Meditationen   fit   zu   machen,   geht   die Thai   Yoga   Massage   über   eine   rein   körperliche   Syptombehandlung   hinaus   und   betrachtet   den   Körper   selbst   als Tempel, worin sich das Wesen der Existenz manifestieren darf. Doch   nicht   nur   der   klassische   Mönch   in   seiner   Meditation,   auch   der   moderne   Zivilisationsbürger   übt   vornehmlich eine   sitzende   Tätigkeit   aus   oder   beansprucht   seinen   Körper   andersweitig   viel   zu   einseitig.   Die   Thai   Yoga   Massage bietet   einen   gesunden   Gegenpol   zu   diesen   Gewohnheitshaltungen   und   lässt   den   Körper   flexibel,   geschmeidig, reaktionsfreudig   und   leistungswillig   werden.   Damit   sind   wir   für   die   Belastungen   des Alltags,   aber   natürlich   auch   für alles darüber Hinausgehende, bestens vorbereitet. Eine   solche   Massage   findet   auf   dem   Boden   statt,   der   Klient   kann   dabei   locker   bekleidet   bleiben.   Die   Energielinien und   -punkte   gedrückt,   gedehnt   und   so   für   einen   freien   Fluß   geöffnet.   Diese   auch   als   "Yoga   für   Faule"   bezeichnete Behandlung   wirkt   sich   positiv   aus   auf   das   Muskel-   und   Gelenksystem,   den   Blutkreislauf   und   die   Atmung,   den Hormonhaushalt    und    das    Vegetativum,    die    mentale    und    emotionale    Ausgewogenheit,    sowie    die    spirituelle Kompetenz. Da   eine   Nuad-Behandlung   auf   dem   Boden   stattfindet,   geht   sie   gerne   über   eine   reine   Be" hand "lung   hinaus,   weilder   Masseur neben   Fingern   und   Hand   auch   Ellbogen,   Knie   und   Füße   einsetzen   kann.   Dieseserdige   Setting   ermöglicht   ihm   das   optimale Einbeziehen   seines   Eigengewichtes   um   auch   in   einem   entspannten   und   zentrierten   Zustand   tiefgreifend   zu   arbeiten.   Es   sind diese    günstige    Hebelverhältnisse    und    Kraftvektoren,    die    eine    solche    Sitzung    so    effizient    machen.    Etwa    hinsichtlich    der Mobilisation     von     Gelenken,     Wirbelsäule     und     Brustkorb     oder     einem     Spannungsausgleich     im     myofaszialen     und neurozirkulatorischen   System   kann   Nuad   mit   relativ   wenig   Aufwand   Ergebnisse   erzielen,   die   etwa   einer   Physiotherapie   oder sanften   Chiropraktik,   durchaus   gleichkommen.   Komplexere   Dehnungspositionen   allerdings   fordern   schon   mal   den   totalen Körpereinsatz   des   Behandlers   und   kommen   wiederum   einer   Yoga-Stunde   für   ihn   gleich.   Oftmals   entseht   dadurch   eine   Art yogischer    Paartanz,    bei    dem    Behandler    und    Behandelter    gemeinsam    einen    Energiekreislauf    bilden    können.    Dadurch verdichtet   sich   die   Atmosphäre   zusätzlich   und   setzt   sich   hinweg   über   die   Grenzen   von   Geben/Nehmen.   Beide   Beteiligten verschmelzen   zu   einer   Einheit,   die   die   Illusion   von   geglichen   Getrenntseins   in   Raum   und   Zeit   relativiert.   Dies   veranschaulicht den   spirituellen   Aspekt   von   Nuad,   daß   wir   nämlich   letztendlich   von   nichts   getrennt   sind   und   trotz   unserer   individuellen Körperlichkeit (bzw. gerade durch sie) unsere alleine kosmische Natur in uns tragen - oder besser: von ihr getragen werden. nach oben

ARUN Conscious Touch

Ob   wir   es   wahrhaben   (wollen)   oder   nicht   in   jedem   Moment   ist   unser   Körper   erfüllt   von   enormer   Vitalität.   Atem,   Herzschlag, Craniosacraler    Puls,    Darmperistaltik    u.v.m.    halten    uns    unablässig    in    Bewegung.    Wenn    wir    diese    selbst(!)verständliche körperlichkeit in unser Bewußtsein rücken, spüren wir uns lebendig und offen, aber auch geborgen und voll stiller Kraft. Diese   Ganzkörpermasssage   zeigt   auf,   dass   Körper,   Sinne   und   Bewußtheit   eine   lebendige   Einheit   bilden   (span.:   ARmonia UNiversal   =   allunfassender   Einklang).   Sie   versteht   sich   als   interaktive   Meditation   und   nutzt   hierzu   die   vielfältigen   Möglichkeiten und   das   unerschöpfliche   Potential   von   Berührung   und   Berührtsein   als   Schlupfloch   in   das   Gewahrsein   dieses   Augenblickes. ARUN will uns nirgendwo hin bringen, es sieht hin. Es will uns nicht heil machen, es lässt heil sein. nach oben

Seiki Soho

Seiki   Soho   ist   eine   von   dem   japanischen   Shiatsu-Meister   und   Shinto-Priester   Akinobu   Kishi   gelehrte   Behandlungsform,   die dem   Organsimus   dazu   verhilft,   sich   über   spontane,   unwillkürliche   Körper-   und   Energiesensationen   eigenständig   in   einer   für   ihn individuell stimmigen Weise selbst auszubalancieren. "Seiki   Soho   ist   die   richtige   Berührung   zur   richtigen   Zeit   am   richtigen   Ort.   Dabei   berühre   ich   nie   nur   einen   bestimmten   Punkt   am Körper,   ich   berühre   stets   die   ganze   Essenz   des   Menschen,"   sagt   Kishi   über   sein   Vorgehen.   "Richtig"   ist   eine   Berührung   dann, wenn   sie   im   Klienten   eine   Resonanz   hervorruft,   d.h.   zu   keiner   Reaktion   drängt,   sondern   ihn   zu   einer   eigenen,   von   ihm   selbst iniziierten   Aktion   trägt.   Um   den   Raum   hierfür   zu   gewährleisten   sind   die   Berührungen   des   Behandlers   sehr   minimalistisch   und ruhig,   ohne   Druck   oder   Gewebsmanipulationen.   Je   weniger   der   Behandler   tut,   um   so   freier   ist   der   Klient,   seinen   eigen Regenerationsprozess zu gestalten. Gyoki Was   schließlich   diese   Resonanz   hervorruft   ist   die   meditative   Berührungspraktik   des   Gyoki,    der   "atmenden   Hände".   Hierbei atmet   der   Behandler   tief   in   seinen   Unterbauch   (Hara)   ein   und   sammelt   dort   sein   Ki.   Indem   er   es   dann   achtsam   über   seine Hände   ausatmet   und   so   in   den   Klienten   bringt,   wird   dessen   eigens   Ki   dazu   angeregt,   sich   frei   auszubreiten   und   dabei   etwaige Blockaden   und   Restriktionen   aufzulösen.   Kishi   spricht   hier   von   einer   energetischen   Osmose   und   betont:   "Nicht   die   Hand   tut, der Atem tut!" Die Qualität einer solchen Berührung ist geprägt von Präsenz, Aufmerksamkeit, Geduld und Gelassenheit. Katsugen Der   Organismus   des   Klienten   kann   dadurch   Wege   finden,   über   intrinsisch   angelegte   Autoregulationsmechansimen   seine natürliche   Balance   zurückzuerlangen.   Oft   geschieht   dies   durch   einen   physiologisch-energetischen   Selbstreinigungsprozess, dem    sog.    Katsugen,     der    "naürlichen    Regung    von    innen".    Äußern    kann    sich    Katsugen    in    spontanen,    nicht    willentlich gesteuerten   Körperbewegungen,   abrupt   auftretenden   Sensationen   wie   Zucken,   Schütteln,   Vibrieren,   in   Ändernungen   der Atmung      oder      der      Körpertemperatur,      emotionalen      Entladungen      oder      tiefer      Entspannung.      Das     Auftreten      von Schmerzempfindungen   kann   z.B.   ebenso   Katsugen   sein   wie   das   Einschlafen.   Immer   aber   hat   es   einen   regenerierenden Charakter und dient der Wiedererlangung bzw. Aufrechterhaltung des inneren Gleichgewichts. Der    Ablauf    einer    solchen    Behandlung    ist    also    sehr    abhängig    von    dem    eingeschlagenen    Lösungsweg    des    Klienten. Klassischerweise   wird   auf   dem   Boden   gearbeitet,   der   Klient   bleibt   bekleidet.   Begonnen   wird   meist   im   Sitzen   (Fersensitz,   ggf. auch   auf   einem   Hocker),   dann   folgt   die   Bauch-   und   schließlich   die   Rückenlage.   Berührt   werden   kann   der   ganze   Körper, besondere    Aufmerksamkeit    aber    erfahren    stets    Wirbelsäule,    Kopf    und    Bauchraum.    Der    Behandler    ortet    die    Regionen energetischer Unausgewogenheiten und appliziert dort Gyoki. Im   Seiki   Soho   (jap.   Sei :   Balance,   Ordnung;   Ki :   Lebensenergie,   Vitalkraft;   Soho : Anwendung,   Methode)   fließen   Erkenntisse   der modernen   Shiatsu-Therapie   ebenso   ein   wie   Elemente   alter   japanischen   Heiltraditionen,   dem   Shintoismus   (ursprüngliche vorbuddhistische   Naturreligion   Japans)   und   der   Meditation.   Seiki   vertraut   auf   die   angeborene   Selbstheilungsintelligenz   eines jeden   Menschen   und   versteht   sich   weniger   als   medizinische   Anwendung,   sondern   vielmehr   als   grundlegendes   Mittel   zur Lebensgestaltung. nach oben

… weitere Methoden

Rumfordstr. 19 Tel.: 089 / 22 80 24 63 80469 München mobil: 0176 - 5327 6885 Email: heilpraxis.sanzenbacher@gmail.com
Besuch bei Dr. Yamamoto in seiner Klinik in Nichinan (Miyazaki), Japan
Akinobu Kishi ( t 2012 )
Kyoko Kishi
PRAXIS FÜR KÖRPERARBEIT UND SENSITIVES HEILEN  Prakash Frank Sanzenbacher                                   Heilpraktiker & Physiotherapeut